Butylbänder und -streifen sind äußerst beliebte Dichtmaterialien, die im Bauwesen, in der Industrie, im Automobilbereich und in Sanitärinstallationen verwendet werden. Ihre Wirksamkeit hängt jedoch nicht nur von der Produktqualität, sondern auch von der richtigen Anwendung ab. In diesem Artikel stellen wir die häufigsten Fehler bei der Anwendung von Butylbändern und -streifen vor und geben Tipps, wie man sie vermeidet.
1. Unvorbereitete Oberfläche – der Feind der Dichtheit
Das Aufbringen auf eine verschmutzte, fettige oder feuchte Oberfläche verringert die Haftung erheblich.
🔧 Lösung:
Reinigen und trocknen Sie die Oberfläche gründlich, bevor Sie das Band anbringen. Butylbänder und -streifen haften am besten auf sauberen, fettfreien und trockenen Flächen.
2. Falsche Anwendungstemperatur
Zu kalte oder zu heiße Bedingungen können die Klebeeigenschaften des Butylmaterials beeinträchtigen.
🌡 Empfehlung:
Verwenden Sie Butylbänder und -streifen bei Temperaturen zwischen +5 °C und +35 °C gemäß den Herstellerangaben.
3. Zu geringer Anpressdruck
Ein unzureichender Druck beim Anbringen kann zu Undichtigkeiten führen.
🛠 Tipp:
Drücken Sie das Butylband gleichmäßig über die gesamte Länge an – idealerweise mit einer Andruckrolle.
4. Falsche Produktauswahl
Nicht jedes Butylprodukt ist für jede Anwendung geeignet. Ein zufälliger Griff zum falschen Band kann fatale Folgen haben.
📌 Beste Praxis:
Wählen Sie Butylbänder und -streifen, die zur Umgebung passen – für Innen- oder Außenbereiche, UV-beständig oder flexibel für bewegliche Fugen.
5. Lücken und Undichtigkeiten zwischen Abschnitten
Lücken zwischen Bandstücken sind ein häufiger Fehler.
📏 Wie vermeidet man ihn?
Bringen Sie das Butylband immer durchgehend an. Wenn Sie Teile verbinden müssen, achten Sie auf eine Überlappung von mindestens 1–2 cm.
Fazit
Die richtige Anwendung ist entscheidend für die Dichtleistung. Wer die häufigsten Fehler vermeidet, kann sicher sein, dass Butylbänder und -streifen über viele Jahre hinweg zuverlässig abdichten – ohne Nachbesserungen.